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IBOTHEK

Hier finden sich die wichtigsten Begriffe und Erläuterungen rund um das Thema Berufsorientierung in Chemnitz. Falls noch ein Begriff fehlt oder etwas noch ausführlicher erklärt werden soll, dann bitte schreibt uns eine Nachricht.

A

Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft dient dem Austausch von Informationen und Erfahrungen zwischen den Einrichtungen des LaSuB, der Agentur für Arbeit sowie den Kammern und Unternehmen der Wirtschaftsregion Chemnitz. Der AK hat 75 Mitglieder.

Das Thema Berufsorientierung und eine enge, spürbare Zusammenarbeit zwischen den Chemnitzer Schulen und den regionalen Unternehmen sind das zentrale Anliegen der Tätigkeit des Arbeitskreises.

Ziele des Arbeitskreises sind:

  • die Verbindung zwischen Schule und Wirtschaft auf gutem Niveau zu sichern:
    • durch eine engere Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft
    • mit konkreten Kooperationsverträgen
    • durch das Nutzen der Schülerpraktika zur gezielten beruflichen Orientierung
    • weiterhin die Etablierung der Aktion „Jugend forscht“ an den Oberschulen
  • die Lehrerfortbildung mit den regionalen Wirtschaftsstrukturen zu verbinden.
  • Unternehmen Möglichkeiten der Fachkräftesicherung und -gewinnung durch eine engere Zusammenarbeit mit  den Schulen aufzuzeigen.      
  • Informationen auszutauschen und regionale Aktivitäten, die sich mit dem Thema Schule-Wirtschaft beschäftigen, aufeinander abzustimmen und zu koordinieren
  • den Bedarf und die Interessen der regionalen Wirtschaft zu berücksichtigen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Fachkräfteentwicklung ist eine engagierte Zusammenarbeit aller Akteure des regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes gefordert, um die Chemnitzer Unternehmen bei der Deckung des Fachkräftebedarfes zu unterstützen.

Entstanden aus dem Arbeitskreis Fachkräftesicherung wurde die Allianz offiziell im Mai 2016 gegründet. 

Mitglieder:

  • Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB)
  • Agentur für Arbeit Chemnitz (AA)
  • DGB Region Sachsen
  • Stadt Chemnitz (SVC)
  • Jobcenter Chemnitz
  • Industrie- und Handelskammer Chemnitz (IHK)
  • Handwerkskammer Chemnitz (HWK)
  • Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (CWE)
  • Technische Universität Chemnitz (TUC)
  • Industrieverein Sachsen 1828
  • Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)

https://www.cwe-chemnitz.de/wirtschaft/fachkraefte-berufsorientierung/fachkraefteallianz-chemnitz/

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl, informiert, berät und hilft bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder einem Studien. An allen Oberschulen, Gymnasien und Förderschulen sind Berufsberater im Einsatz.

Die AA gehört zum Netzwerk Initiative Berufsorientierung Chemnitz (IBO).

Website der Agentur für Arbeit Chemnitz

Abkürzungen

  • AA: Agentur für Arbeit
  • BA: Bundesagentur für Arbeit
  • BB: Berufsberater/in der Agentur für Arbeit
  • BerEb: Berufseinstiegsbegleiter
  • BGy: Berufliches Gymnasium
  • BiZ: Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit
  • BO: Berufliche Orientierung
  • BPS: Berufspsychologischer Service der Agentur für Arbeit
  • BSZ: Berufliches Schulzentrum
  • BWP: Berufswahlpass
  • Fachberater
  • FL: Fachlehrer
  • FOS: Fachoberschule
  • FU: Fachunterricht
  • FVU: Fächerverbindender Unterricht
  • LaSuB: Landesamt für Schule und Bildung
  • Praxisberater/in
  • SL: Schulleitung
  • SuS: Schülerinnen und Schüler

B

Die Berufliche Orientierung(BO) ist das zentrale Aufgabenfeld und die gemeinsame Querschnittsaufgabe für die an der Nachwuchsförderung der regionalen Wirtschaft beteiligten Partner (siehe auch Initiative Berufsorientierung Chemnitz).

Ziel der Initiative ist es, eine neutrale, branchenübergreifende, umfassende und bedarfsgerechte BO für SuS in Chemnitz zu gewährleisten. Dafür werden die Jugendlichen ab der Klasse 7 durch abgestimmte und nachhaltig wirksame Instrumente der BO auf eine verantwortungsvolle Berufswahl vorbereitet.

Berufsberater der Agentur für Arbeit Chemnitz

Die Berufsberater der AA Chemnitz sind an Oberschulen, Gymnasien und Förderschulen präsent. Dort beraten Sie die SuS der Klassenstufen 9 und 10 zu beruflichen Perspektiven ganz indivieduell.

Außerdem stehen sie beratend auch im BIZ als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) ist eine Maßnahme zur individuellen Begleitung und Unterstützung förderungsbedürftiger Jugendlicher, um deren Eingliederung in eine berufliche Ausbildung zu erreichen.

Berufseinstiegsbegleiter verschiedener Bildungsträger betreuen Förderschulen und Oberschulen im Arbeitsagenturbereich Chemnitz.

Die Berufseinstiegsbegleitung soll insbesondere dazu beitragen, die Chancen der Schüler/innen auf einen erfolgreichen Übergang in eine berufliche Ausbildung deutlich zu verbessern.

Berufsfelderkundungen in Kleingruppen  können der Praxisberater, Projektträger und BSZ anbieten. Die Schülerinnen und Schüler wählen verschiedene Berufsfelder aus, die sie genauer kennenlernen. Dabei werden sie selbst tätig und erhalten einen Einblick in die Anforderungen der jeweiligen Berufsfelder.

Die Berufswahlkompetenz ist die Eigenschaft von Schülerinnen und Schüler, ihre eigenen Fähigkeiten, Wünsche und Neigungen bestimmten Berufsbildern zuzuordnen und im Schulabgangsjahr eine fundierte Entscheidung für eine berufliche Ausbildung oder ein Studium zu treffen.

Die Herausbildung einer gefestigten Berufswahlkompetenz ist ein sehr komplexer und anspruchsvoller Prozess. Sie ist das zu erreichende Ziel der BO.

Die Schülerinnen und Schüler lernen den Berufswahlpass als Portfolio kennen, mit dem sie in mehreren Schuljahren BO-Themen bearbeiten und Ergebnisse zur BO aus verschiedenen Fächern und Projekten sichern können. Sie erhalten ihren eigenen Berufswahlpass und bearbeiten fortlaufend Inhalte zum Thema persönliche Stärken, Interessen und Zukunftsvorstellungen.

Der Berufswahltest ist ein individuelles Angebot in der AA. Der Schüler/die Schülerin gleicht im Test seine/ihre Interessen und Neigungen mit den Anforderungen von Berufsbereichen ab.

Auf der Grundlage des Testergebnisses vergleicht er/sie die eigenen Interessen und Fähigkeiten in Bezug auf konkrete Ausbildungsberufe.

Schülerinnen und Schüler erkunden Unternehmen und Einrichtungen und beschäftigen sich praxisnah mit Fragestellungen der Berufs- und Arbeitswelt. Sie erleben theoretische Zusammenhänge aus dem Fachunterricht praktisch angewendet bzw. umgesetzt.

Klassen 8/9: Durch praktische Arbeit und das Kennenlernen von Arbeitsbedingungen in Unternehmen und Einrichtungen entwickeln die SuS ein Verständnis für betriebliche Abläufe. Dabei überprüfen sie ihre berufsbezogenen Interessen und Neigungen, wenden ihr bislang erworbenes Wissen an und festigen soziale Kompetenzen.

Durch ein freiwilliges, mit der Schule abzustimmendes Zusatzpraktikum, können weitere Berufsfelder/Berufsbilder im praktischen Alltag erkundet werden.

Der Berufsberater erarbeitet mit den Schülerinnen und Schülern, wie sie sich zielgerichtet, formgerecht und rechtzeitig bewerben und üben Vorstellungsgespräche.

Sie erstellen eine Bewerbungsmappe und Online-Bewerbungen. Der Berufsberater erklärt, wie man Kontakt zu Arbeitgebern aufnimmt und gibt Hinweise zur Vorbereitung auf Testverfahren und Vorstellungsgespräche.

Die Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gGmbH ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung, für Aus- und Weiterbildung in Berufen der Metallindustrie, der Elektroindustrie und der Mechatronik. Neben der Betreuung und Durchführung der Ausbildung unterstützt das bsw auch beim Finden von Betrieben und Ausbildungsplätzen in diesen Branchen.

Das bsw gehört zum Netzwerk der Initiative Berufsorientierung Chemnitz und ist aktiv bei an der Umsetzung von BO-Maßnahmen an mehreren Oberschulen beteiligt.

Die Bildungs-Werkstatt Chemnitz engagiert sich seit vielen Jahren für die berufliche Zukunft junger Menschen in Chemnitz. Acht Praxisberater engagieren sich an verschiedenen Oberschulen für die Berufsorientierung  in den Klassenstufen 7 und 8.

Im Netzwerk der Initiative Berufsorientierung Chemnitz kommt der BildungsWerkstatt eine zentrale Bedeutung zu. Neben der Hauptaufgabe, der Verbundausbildung als Dienstleiter für Unternehmen der Industrieregion Chemnitz und der Unterstützung der beruflichen Orientierung an Oberschulen und Gymnasien, koordiniert die Bildungs-Werkstatt Chemnitz die Unternehmerakquise zur Unterstützung der BO-Projekte.

www.bildungs-werkstatt.de/deinezukunft

www.facebook.com/bildung.bewegt

www.instagram.com/bildung.bewegt

C

D

E

Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler organisieren gemeinsam eine außerunterrichtliche Veranstaltung. Die Die Eltern und/oder Verwandte stellen ihren Beruf und beruflichen Werdegang vor und geben Hinweise für die Berufswahl.

Den Eltern werden das schuleigene Konzept der Berufsorientierung (BO), der Prozess der BO sowie die Akteure der BO und deren Angebote vorgestellt. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zum regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und lernen den Berufswahlpass kennen.

F

G

H

Die Handwerkskammer Chemnitz ist eine Berufsständische Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Chemnitz. Der Kammerbezirk umfasst die Landkreise Erzgebirgskreis, Mittelsachsen, Vogtlandkreis, Zwickau und die Stadt Chemnitz. Die Handwerkskammer Chemnitz ist Interessenvertreter, Dienstleister und Verwalter für die Mitgliedsbetriebe des Handwerks und handwerksähnlichen Gewerbes im Direktionsbezirk Chemnitz.

Ein Schwerpunkt der Kammerarbeit ist die Berufliche Bildung. Sie koordiniert das Ausbildungs-, Lehrgangs- und Prüfungswesen, führt persönliche Beratungen durch, vor allem zu individuellen Bildungsfragen einschließlich Prüfungen und Fördermöglichkeiten. Sie ist u. a. Mitglied in den Gremien der Berufsbildung auf Bundes- und Landesebene.

Die Handwerkskammer Chemnitz ist strategischer und operativer Partner des Netzwerks  Initiative Berufsorientierung Chemnitz und führt an verschiedenen Schulen im Kammerbezirk Maßnahmen der BO durch.

www.hwk-chemnitz.de

I

Die IHK Chemnitz ist auf vielfältige Weise für die Wirtschaft vor Ort aktiv, als Dienstleister und unabhängiger Interessenvertreter.

Die Mitarbeiter der IHK sind derzeit für über 70.000 Mitgliedsbetriebe in der gesamten Region Südwestsachsen zuständig.

 

Die Arbeit der IHK konzentriert sich auf die folgenden drei Säulen:

  1. Wirtschaftspolitische Interessenvertretung im Kammerbezirk, auf Landes-, Bundes- und Europaebene
  2. Wahrnehmung hoheitlicher, vom Staat übertragener Aufgaben; hierunter fällt unter anderen die Überwachung der Durchführung der Berufsausbildung und der beruflichen Umschulung
  3. Servicedienste für die Wirtschaft im Kammerbezirk, z.B. Rechtsberatung, Nachfolgeberatung

Ohne die IHKs wäre das Erfolgsmodell duale Berufsausbildung kaum vorstellbar. In die Zuständigkeit der IHKs fallen rund 250 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Die IHKs helfen bei der Aktualisierung und Entstehung neuer Berufe, sie sind Ansprechpartner zur Beratung und Betreuung der beruflichen Ausbildung. Die Kammern stellen die Ausbildungseignung der Betriebe fest, registrieren die Ausbildungsverträge und organisieren die Prüfungen. Außerdem hilft die IHK als Vermittler und Problemlöser wenn in der Ausbildung etwas schiefläuft. Die Ausbildungsberater der IHK beraten Unternehmen, Ausbilder, Azubis aber auch Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern.

Die IHK Chemnitz ist strategischer und operativer Partner des Netzwerks Initiative Berufsorientierung Chemnitz und bietet verschiedene Maßnahmen zur Beruflichen Orientierung an. So z.B. den Tag der Bildung, den Ausbildungsatlas oder die regionale Lehrstellenbörse.

www.karriere-rockt.de

www.chemnitz.ihk24.de

Instagram: www.instagram.com/die_karrieremacher/

Facebook: www.facebook.com/diekarrieremacher

Die Initiative Berufsorientierung Chemnitz besteht aus einem im Jahr 2015 gebildeten Netzwerk verschiedener Institutionen und Bildungsträger. Ziel ist die Koordinierung aller Maßnahmen zur beruflichen Orientierung an allen Chemnitzer Schulformen in den Klassenstufen 7 bis 10 und weiterführend an den Gymnasien bis zum Abitur, die Nutzung und Bündelung vorhandener Potenziale.

Vertreter der Institutionen treffen sich regelmäßig in einer Lenkungsgruppe. Dabei erfolgt auch die gemeinsame  Abstimmung bei Beantragen von Fördermitteln, die Vermittlung von Unternehmenskontakten und das Erkennen von Handlungsbedarfen in den verschiedenen Bereichen der beruflichen Orientierung.

IBO verknüpft seine Maßnahmen eng mit dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft.

Zur Lenkungsgruppe IBO gehören:

  • Die Agentur für Arbeit Chemnitz (AA)
  • Die Stadt Chemnitz (Schulamt)
  • Das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB)
  • Die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (CWE)
  • Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz (IHK)
  • Die Handwerkskammer Chemnitz (HWK)
  • Der Verein zur Beruflichen Förderung und Ausbildung e.V. (VBFA)
  • Das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gGmbH (bsw)
  • Die Bildungswerkstatt Chemnitz gGmbH (BW Chemnitz)
  • Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft
  • Die Jugendberufshilfe Chemnitz gGmbH

J

Die Jugendberufshilfe Chemnitz gGmbH ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe, der auf der Grundlage des SGB VIII tätig ist.

Ziel ist es, sozial benachteiligte und individuell beeinträchtigte Jugendliche im Übergang von der Schule zum Beruf zu begleiten und in die Arbeitswelt zu integrieren. Sie leistet damit arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit und nutzt dazu auch Möglichkeiten aus dem SGB II und SGB III zur Unterstützung seiner Vereinsziele.

www.jbhc.de

K

Das Projekt „Komm auf Tour- meine Stärken, meine Zukunft“ soll zu einem jährlich durchzuführenden Höhepunkt der vertieften Berufsorientierung werden.

Es unterstützt Chemnitzer  Schülerinnen und Schüler aller Schulformen bei dem Entdecken ihrer persönlichen Stärken. Das handlungsorientierte Angebot fördert die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ausbildungs- und Lebensweg und macht den Jugendlichen ihre Alltagsstärken bewusst.

Durch den positiven Ansatz leistet das Projekt einen wirkungsvollen Beitrag, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen und berufliche sowie persönliche Perspektiven zu entwickeln.

www.komm-auf-tour.de

L

Das Sächsische Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) ist die nachgeordnete Schulaufsichtsbehörde des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus. Mit den Standorten in Bautzen, Chemnitz, Dresden, Leipzig, Radebeul und Zwickau besitzt das Landesamt für Schule und Bildung landesweite Vertretungen.

Der Hauptsitz ist Chemnitz. Das LaSuB ist Arbeitgeber für rund 33.500 Lehrerinnen und Lehrer an derzeit 1359 öffentlichen Schulen.

Durch den Berater Schule-Wirtschaft ist das LaSuB in der Initiative Berufsorientierung Chemnitz sowie im Arbeitskreis Fachkräfteallianz Chemnitz vertreten.

www.lasub.smk.sachsen.de

M

N

O

P

Die Potenzialanalyse ist für die Schülerinnen und Schüler der Einstieg in die Berufsorientierung in der Klassenstufe 7. Sie erkunden ihre Stärken und Neigungen.

Seit Anfang des Jahres 2014 wird die „Kompetenzanalyse Profil AC Sachen“ an Oberschulen im Freistaat Sachsen durchgeführt. Dies erfolgt durch geschulte und im Umgang mit Jugendlichen erfahrene Praxisberaterinnen und Praxisberater, die an den Schulen für die Studien- und Berufsorientierung zuständig sind

Die Potenzialanalyse legt die Mädchen und Jungen nicht auf eine bestimmte berufliche Richtung fest, sondern öffnet ihren Blick für Möglichkeiten. Dieses Verfahren gibt den Praxisberatern zugleich die Möglichkeit, jede Schülerin und jeden Schüler kennen zu lernen und darauf aufbauend einen persönlichen Entwicklungsplan zu erarbeiten.

Die Praxisberater an Oberschulen sind Fachkräfte aus den Bereichen Pädagogik, Sozialpädagogik und Soziale Arbeit, die bereits auf ein breites Netzwerk von Partnern (Unternehmer, Vereine und Verbände) zurückgreifen können. Sie sind fest angestellte Arbeitnehmer eines Bildungsträgers, durch ihre Berufserfahrung für die Arbeit mit jungen Menschen geeignet und arbeiten ausschließlich an ihren jeweiligen Schulen.

Die Praxisberater begleiten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 und 8 bei der beruflichen Orientierung und setzen die vom Sächsischen Ministerium für Kultus vorgegebenen Bausteine der Berufsorientierung um. Sie arbeiten eng mit den Lehrerinnen und Lehrern sowie dem Berufsberater der Agentur für Arbeit bei der Umsetzung des schuleigenen BO-Konzeptes zusammen.

Produktives Lernen ist ein Bildungsangebot der Georg-Weerth-Oberschule an der Außenstelle Ritterstraße 7, das sich stark an praktischen Tätigkeiten und der gesellschaftlichen Praxis orientiert. Offen ist das Angebot für Schüler (nach Klasse 7), die bisher weniger erfolgreich am Unterricht teilnahmen und ihre Stärken eher im praktischen Bereich sehen und durch den Besuch dieses alternativen Bildungsweges in Klassenstufe 8 und 9 einen Schulabschluss erwerben möchten.

Dazu lernen die Schüler zwei Tage pro Woche in der Schule und drei Tage pro Woche in Unternehmen und sozialen oder kulturellen Einrichtungen, d. h. an selbst gewählten Praxisplätzen.

www.georg-weerth.schule/unsere-schule/produktives-lernen

Q

Das Sächsische Qualitätssiegel für Berufliche Orientierung (BO) ist ein zweistufiges Verfahren aus schriftlicher Bewerbung und Vor-Ort-Besuch, das seit 2007 jährlich im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus durchgeführt wird.

Mit dem Siegel wird die zielführende, systematische und abgestimmte BO einer Schule und ihrer Partner anerkannt. Die Fachinhalte  und Angebote zur BO einer Siegelschule und ihrer Partner ergänzen sich im Zeitverlauf zu einem umfassenden Gesamtkonzept. Damit wird der Orientierungsprozess der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich und zielführend unterstützt.

R

Die Regionale Koordinierungsstelle Berufliche Orientierung (RKO) ist dem Schulamt der Stadt Chemnitz zugeordnet.

Die RKO ist Teil des Netzwerkes Initiative Berufsorientierung Chemnitz und hat die Aufgabe, die Interessen der Stadt Chemnitz als Schulträger zu vertreten, die beteiligten Akteure zu unterstützen, Maßnahmepläne der Berufsorientierung koordinierend mitzugestalten, IBO in anderen Netzwerken zu vertreten und ist Ansprechpartner für sächsische Institutionen.

Gemeinsam mit dem LaSuB und der AA Chemnitz achtet die RKO auf die qualitätsgerechte Umsetzung der BO-Richtlinien des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachsen.

S

Das Schulamt der Stadt Chemnitz ist der Träger aller kommunalen Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien und Förderschulen, Berufsbildenden Schulen (BSZ) und Schulen des 2. Bildungsweges.

Der Schulträger ist verantwortlich für die Sicherstellung der gesamten kommunalen schulischen Infrastruktur und schafft in enger Zusammenarbeit mit der Schulaufsichtsbehörde (LaSuB) die Voraussetzungen dafür, dass das Sächsische Schulgesetz umgesetzt werden kann.

Dem Schulamt ist die Regionale Koordinierungsstelle Berufliche Orientierung Chemnitz zugeordnet.

Die Schulen verfügen mit dem BO-Konzept über eine in der Schulkonferenz abgestimmte Arbeitsgrundlage für eine systematische und zielführende Berufliche Orientierung als pädagogische Querschnittsaufgabe.

Das Konzept ist ausgerichtet an den Fachinhalten und Angeboten der Kernziele der Berufsorientierung für die jeweiligen Klassenstufen.

Die Schülerinnen und Schüler setzen im Rahmen eines pädagogischen klassenstufenübergreifenden Schulprojektes eine Geschäftsidee um. Die Schülerfirma wird dabei wie ein reales Unternehmen strukturiert und organisiert.

Ziele:

  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke in die Arbeitswelt
  • Sie lernen Berufsfelder und Berufsbilder kennen
  • Praxisorientierte Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt
  • Entwicklung von Zukunftsvorstellungen
  • Eigene Stärken und Fähigkeiten einschätzen lernen.

Ein wichtiger Baustein zum Kennenlernen der eigenen Stärken und Fähigkeiten sind die Dokumentierten Selbst- und Fremdeinschätzungen. Dafür werden Frage- und Auswertungsbögen genutzt.

Vorgesehen sind 2 x 45 Minuten:

In der ersten Stunde wird ein persönliches Profil erstellt. Als Hausaufgabe wird eine Fremdeinschätzung eingeholt (z.B. von Eltern, Freunden, Geschwistern.) In der zweiten Stunde erfolgt die Auswertung im Vergleich von Selbst- und Fremdeinschätzung.

T

U

Die Schülerinnen und Schüler nehmen an einem Planspiel teil, das von Dritten angeboten wird. Beim Planspiel gründen und führen sie ein Unternehmen und entscheiden z.B. welche Produktpalette in welchem Marktsegment erstellt wird und wie sie damit evtl. an der Börse platziert werden können. Sie sammeln Informationen über Unternehmen, bewerten sie und nutzen diese im weiteren Spielverlauf

V

Der Verein zur Beruflichen Förderung und Ausbildung e. V. (VBFA) unterstützt Menschen bei der Verwirklichung ihrer beruflichen Vorhaben. Der VBFA ist mit Ausbildungsstätten und Schulstandorten in Chemnitz und im Erzgebirge aktiv. Als gemeinnütziger Träger führt er Maßnahmen zur sozialpädagogischen Betreuung Jugendlicher und hilfebedürftiger Menschen durch, bildet aus und unterstützt bei der beruflichen Orientierung. Mit den Erfahrungen aus fast 30 Jahren Tätigkeit als Bildungsträger gelingt es, die Angebote stets an die aktuellen Herausforderungen des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes anzupassen. Er leistet also Bildung nach Maß!

Hauptsächliche Wirkungsfelder sind:

  • Berufsorientierung
  • Berufsvorbereitung
  • Berufliche Erstausbildung
  • Berufliche Weiterbildung
  • Coaching und Aktivierung

Der VBFA arbeitet unter dem Dache der Diakonie Sachsen sowie anderen Trägern der beruflichen Bildung zusammen, pflegt vielfältige Kontakte zu klein- und mittelständigen Unternehmen und ist fest verankert im Netzwerk der Initiative Berufsorientierung Chemnitz.

Praxisberater des VBFA arbeiten an Oberschulen in Chemnitz, dem Erzgebirge und Mittelsachsen. Weitere Projekte zur Berufsorientierung, wie die Berufseinstiegsbegleitung, die „Potentialanalyse Profil AC Sachsen“, die „Werkstatttage“ und „Gestalte deine Zukunft“ führt der VBFA an zahlreichen Förderschulen, Oberschulen und Gymnasien durch.

www.vbfa.de

W

Die Woche der offenen Unternehmen findet jährlich in der dritten Märzwoche statt. Die Schülerinnen und Schüler erkunden Unternehmen, die sie nach ihren Interessen aus einem Angebotskatalog auswählen. Die beteiligten Unternehmen bieten in diesem Zeitraum berufskundliche, praxisnahe Veranstaltungen an.

Ziele:

  • Berufsfelder und Berufsbilder kennen lernen
  • sich praxisorientiert mit der Arbeitswelt auseinandersetzen
  • eigene Stärken und Fähigkeiten in Beziehung zu beruflichen Anforderungen setzen
  • Berufliche Vorstellungen entwickeln bzw. konkretisieren.

Werkstatttage in Kleingruppen können Praxisberater, Projektträger und Berufliche Schulzentren anbieten. Die Schülerinnen und Schüler wählen verschiedene Berufsfelder aus, die sie genauer kennenlernen. Dabei werden sie selbst tätig und erhalten einen Einblick in die Anforderungen der jeweiligen Berufsfelder.

X

Y

Z

Das ist die Chance, dich zu probieren!

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